Ablaß

Gebärdensprachliches:
Übersetzt in die gebärdensprachliche Redewendung, zu umschreiben mit „Sünde weg" mit dem Mundbild "Ablaß"


Herkunft:
DAFEG-Fachausschuß „Religiöse Gebärdensprachbegriffe auf CD-Rom"


Inhaltliches:
Während der Bauzeit des Petersdomes in Rom entwickelte die katholische Kirche eine besondere Form der Geldsammlung: Man konnte sich Sünden-Ablaß kaufen. So zogen sogenannte Ablaß-Prediger durch die Lande und forderten die Gläubigen zum Ablaß auf. Sprichwort: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt." Man konnte sich also die Sündenvergebung kaufen, deshalb diese Form der Gebärde. Das war vor und während der Reformationszeit, also im 15. und 16. Jahrhundert.


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