Gottesdienst

Gebärdensprachliches:
Hier die evangelische Gebetshaltung der Hände verbunden mit dem Mundbild „Gottesdienst".


Herkunft:
Gebärdensprachlicher Umgang


Inhaltliches:
Der Gottesdienst ist der Ort, in dem viele Gehörlose in ihrem Leben heute des Beten kennengelernt haben, bis vor zehn/fünfzehn Jahren hat im Gehörlosen-Gottesdienst auch meistens nur der/die Pastor/in gesprochen und der Gehörlose saß mit gefalteten Händen und schaute zu. Deshalb sind die gefalteten Hände im Erleben des gehörlosen Menschen nicht nur ein Sinnbild für das Beten, sondern für den Gottesdienst insgesamt. (Entsprechend erklärt sich die Gebärdensprachbegriffsform für die katholische Messe).


Gebärdensprachliches:
Zusammengesetzter Gebärdensprachbegriff aus „Gott" und „Beten" mit dem Mundbild „Gottesdienst"


Herkunft:
Kartei "Religiöse Gebärden"


Inhaltliches:
Wie Form A, mit der Gebärde „Gott" wird verstärkend hervorgehoben, zu wem gebetet wird.


 


Gebärdensprachliches:
Eine Mischung aus den Gebärdensprachbegriffsformen „Andacht" und „Kirche"


Herkunft:
Ostdeutschland


Inhaltliches:
Der Ort des Gottesdienstes ist in der Regel die Kirche, die innere Haltung eine Andachtshaltung. Deshalb die Assoziation an „Andacht" und „Kirche".