Himmel

Gebärdensprachliches:
Zeigefinger zeigt nach oben, dazu Mundbild „Himmel"


Herkunft:
Gebärdensprachlicher Umgang


Inhaltliches:
Ähnlich wie die Alltagsgebärde für Gott. Oben ist der Bereich, der für uns Menschen auf der Erde nicht begreifbar ist. Auf den Himmel, auf Gott haben wir keinen Einfluß.


 


Gebärdensprachliches:
Mit beiden Händen den Himmel als Gewölbe nachgezeichnet


Herkunft:
Evangelische Gehörlosengemeinden, so ähnlich auch Kartei "Religiöse Gebärden"


Inhaltliches:
Die Bewegungsform dieser Gebärde läßt an die Gewölbeform des „Käseglocken"-Weltbildes denken, die Handform der beiden geöffneten Hände deutet aber die Größe und Unendlichkeit des Himmels an.


Gebärdensprachliches:
Im Unterschied zur Form oben ist hier die Wölbungsbewegung nach oben offen.


Herkunft:
Westfälische Gehörlosenseelsorge, nach einer langen Diskussion mit Heiko Zienert (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Zentrum für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser)


Inhaltliches:
Die nach oben offene Wölbung soll die Offenheit des Himmels (nach Kreuz und Auferstehung Jesu Christi) wie auch seine Größe und Unendlichkeit zeigen.