Keuschheit

Gebärdensprachliches:
In dieser Form übersetzt in „Sexualität zurück"


Herkunft:
DAFEG-Fachausschuß „Religiöse Gebärdensprachbegriffe auf CD-Rom"


Inhaltliches:
„Keuschheit" meint eine Lebensweise ohne sexuellen Verkehr. Priester, Mönche, Nonne und Diakonisse geloben die Keuschheit bei ihrer Weihe bzw. Aufnahme in den Orden/Diakonissenschaft. Sie wollen sich mit allen ihren Kräften auf ihren Dienst konzentrieren und halten sich daher freiwillig vom Ausleben ihrer Sexualität zurück. Daher auch diese Form der Gebärde.


Gebärdensprachliches:
Nachzeichnen eines Keuschheitsgürtels


Herkunft:
Gebärdensprachlicher Umgang


Inhaltliches:
„Keuschheit" meint eine Lebensweise ohne sexuellen Verkehr. Priester, Mönche, Nonne und Diakonisse geloben die Keuschheit bei ihrer Weihe bzw. Aufnahme in den Orden/Diakonissenschaft. Sie wollen sich mit allen ihren Kräften auf ihren Dienst konzentrieren und halten sich daher freiwillig vom Ausleben ihrer Sexualität zurück. In der mittelalterlichen Gesellschaft wurde die voreheliche Keuschheit und die eheliche Treue der Frau besonders hoch bewertet. Deshalb wird erzählt, die Ritter hätten vor dem Aufbruch zum Kreuzzug ins "Heilige Land", der sie für mehrere Jahre von zu Hause fernhielt, ihren daheimbleibenden Ehefrauen einen sogenannten "Keuschheitsgürtel" angelegt. Daher ist wohl diese Form der Gebärde abgeleitet.