Sünde bekennen/ Sündenbekenntnis

Gebärdensprachliches:
Gebärdensprachliche Redewendung aus „Sünde" und „aus dem Herzen offenlegen", letzteres ohne Mundbild.


Herkunft:
Westfälischer Arbeitskreis „Bibel in Gebärdensprache"


Inhaltliches:
Der lautsprachliche Begriff „bekennen" im Zusammenhang mit „Sünde" meint, etwas offen zeigen, was vorher verborgen oder unbekannt war. Der besondere religiöse Gehalt des Begriffs „Sünden bekennen" soll mit dieser gebärdensprachlichen Sonderform für „bekennen" ausgedrückt werden, nämlich das Bekennen geht vom Gebärdenort für „Sünde" aus, dem Herzen, übrigens auch der Gebärdenort für „Buße", also: „Sünden bekennen" ist eine Tätigkeit der „Buße".


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