Stiftshütte

Gebärdensprachliches:
Zusammengesetzter Gebärdensprachbegriff aus „stiften" und „Hütte" mit Mundbild „Stiftshütte"


Herkunft:
Einzelformen aus dem gebärdensprachlichen Umgang, so zusammengesetzt vom DAFEG-Fachausschuß „Religiöse Gebärdensprachbegriffe auf CD-Rom"


Inhaltliches:
Während der Nomadenzeit des Volkes Israel war die „Stiftshütte" das Heiligtum Gottes unterwegs, hier wurden die Tafeln mit den Zehn Geboten gelagert, zu ihr hatten nur die Priester Zugang, Später im Tempel von Jerusalem war die „Stiftshütte", Teil des Alleheiligsten im inneren Zentrum des Tempels, zu dem nur ausgesuchte Priester Zugang hatten. Die Stiftshütte ist auf Befehl Gottes gebaut worden, also wie von Gott gestiftet. „Hütte" meint eine Laubhütte, eine Behausung von Nomaden, im Gegensatz zum festen Haus.


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